Uhren aus Weißgold: silbrig glänzendes Understatement

Gehäusematerial Weissgold
Der Oberbegriff Weißgold trifft auf Legierungen zu, denen mit Silber, Platinmetallen oder anderen metallischen Zugaben die Farbe entzogen wurde. Je nach Zusammensetzung entstehen Uhren aus Weißgold von hellweiß (silbern) bis grauweiß. Bereits in den 1920er Jahren setzte die Entwicklung erster Weißgoldlegierungen ein, und zwar als Alternative zu Platin und Palladium. Trotz bestechender Eigenschaften hat Palladium so gut wie keine Verwendung in der Gehäusefertigung gefunden. Bei echtem Weißgold handelt es sich um einen homogenen Werkstoff. Will heißen: Er präsentiert sich durch und durch weiß. Manche Fabrikanten erzeugen Uhren aus Weißgold allein durch galvanisches Rhodinieren der Oberfläche. Solcherart kaschiertes Gelbgold darf sich nicht Weißgold nennen, obwohl der Begriff keiner Normierung unterliegt. Die Branche kennt nahezu unzählige Weißgoldrezepturen mit unterschiedlichen Goldanteilen. So gibt es auch unzählige Uhren aus Weißgold in verschiedensten Schattierungen.

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