Uhren aus Gelbgold: umgeben vom Klassiker unter den Materialien

Gelbgold
Etwa 30 Milliarden Tonnen Gold birgt die gesamt Erdkruste. Etwa 1.000 Kilogramm der Erdkruste beinhalten ca. drei bis fünf Milligramm Gold. Für eine effiziente, kostendeckende Gewinnung ist das allerdings viel zu wenig. Infolgedessen konnten in den zurückliegenden 6.000 Jahren nur relativ geringe 100.000 Tonnen Gold abgebaut werden – und nur ein Bruchteil davon wurde zu Uhren aus Gelbgold, das macht sie umso wertvoller. Der physikalische Steckbrief von Gold ist seit vielen Generationen bestens bekannt: Ordnungszahl 79 im periodischen System, Atomgewicht 197 u, Dichte von 19,32 Gramm pro Kubikzentimeter und Schmelzpunkt von 1.063 Grad Celsius. Herausragend sind die Korrosionsfestigkeit sowie die weitgehende Beständigkeit gegen Säuren und Sauerstoff. Wegen seiner Weichheit kommt 24-karätiges Feingold für Uhren aus Gelbgold nicht in Betracht. Aber zum Glück lässt sich Gold mit anderen Metallen legieren. Das führt zu größerer Härte und gestattet die Kreation ganz unterschiedlicher Farbtöne, unterteilt in Kategorien bis hin zu 5N. Das typische Barren- oder Gelbgold, weist eine Härte zwischen 160 und 200 HV auf. So steht der Produktion von Uhren aus Gelbgold nichts mehr im Wege.

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