Carbon Uhren: widerstandsfähige High-Tech fürs Handgelenk

Gehäusematerial Carbon
Im zukunftsorientierten Leichtbau gelten faserverstärkte Kunststoffe längst als unverzichtbare Materialien. Energiesparende Flugzeuge, wie die Boeing 787 Dreamliner oder der Airbus A350, wären ohne die Verwendung von Carbonfasern kaum denkbar. Die Merkmale: hohe Belastbarkeit, Schlagfestigkeit, chemische Stabilität, Gewichtsersparnis und dazu noch Nachhaltigkeit. Kein Wunder, dass die Branche Carbon Uhren für sich entdeckt hat. Zur Herstellung von Carbon Uhren bietet sich unter anderem das von Audemars Piguet praktizierte Schmieden an. Hierfür braucht es exakt geformte Matrizen in denen bei einer Temperatur von ca. 240 Grad Celsius das Material mit mehr als 300 Kilogramm Druck pro Quadratzentimeter komprimiert wird. Der Gehäusekorpus besteht nun zu 76 Prozent aus Carbonfasern. Der Rest ist Polyamid. Hohe Anforderungen stellen dabei die richtige Zusammensetzung, werkstoffadäquate Verarbeitungsmethoden und vor allem die verwendeten Werkzeuge. Die herzustellenden Teile müssen schon beim Pressen exakte Kanten und perfekte Oberflächen erhalten. Nachbearbeitung und Politur von Carbon Uhren sind nicht möglich. Qualität und Optik resultieren also bereits aus der geschickten Anordnung des Rohmaterials in der Matrize. 
 

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