Präzise Zeitmessung durch Chronometer

1759 erfand der Engländer John Harrison den ersten Chronometer. Damit legte er den Grundstein für die Messung der Ganggenauigkeit moderner Uhren. In Deutschland führen wir seit 2006 die einzige Prüfstelle für Armbandchronometer nach DIN-Norm.

Rückansicht eines Gehäuses einer Wempe Glashütte Uhr

Chronometrie 


Noch bis ins 18. Jahrhundert waren die meisten Seefahrer nicht in der Lage, ihre Position genau zu berechnen. Denn ihnen fehlte ein verlässlicher Zeitmesser zur Bestimmung des genauen Längengrades, auf dem sich ihr Schiff befand. Irrfahrten und Schiffsunglücke waren häufig die Folge. Dies änderte sich erst 1759 mit der Erfindung des Chronometers durch den Engländer John Harrison. Harrison gelang es, einen Zeitmesser zu fertigen, der so präzise war, dass man damit den Zeitunterschied zwischen Heimathafen und der Uhrzeit an Bord genau festlegen konnte. Dadurch ließen sich auch der Längengrad und damit die Position des Schiffes exakt bestimmen.

Chronometer dürfen sich nur jene Uhren nennen, die ihre hohe Ganggenauigkeit in einem standardisierten Messverfahren bewiesen haben und deren Präzision durch eine offizielle Prüfstelle zertifiziert worden ist. Dafür gibt es die unabhängigen Chronometerprüfstellen, die meistens in der Schweiz beheimatet sind.

Seit Anfang 2006 hat Wempe in Zusammenarbeit mit dem Thüringer Landesamt für Verbraucherschutz (TLV) und Staatsbetrieb für Mess- und Eichwesen (SME) in Glashütte die einzige deutsche Prüfstelle für Armbandchronometer nach DIN-Norm aufgebaut.

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