Diamanten und Wempe.

Über 135 Jahre Erfahrung sprechen für sich. Und für uns.

Wempe  Expertenwissen Diamanten

Seit einer kleinen Ewigkeit steht der Name Wempe für Schmuck von feinster Qualität. Ebenso lange ist der Diamant das Herzstück unserer Kollektion. Unsere Erfahrung und unsere fundierte Marktkenntnis garantieren Ihnen, dass Sie bei uns eine Auswahl an Diamanten finden, die ihresgleichen sucht. Wempe-Diamanten stammen aus legitimierten Quellen gemäß dem Kimberley-Prozess der Vereinten Nationen und sind somit ethisch einwandfrei, das bedeutet, ihre Konfliktfreiheit ist nachgewiesen.

Dass Wempe auf ein langes Erbe zurückblicken kann, heißt aber nicht, dass wir nicht auch Innovationen zu schätzen wüssten. Und da wir wissen, dass der Wert eines Diamanten neben seiner Schönheit vor allem in seiner Qualität liegt, haben wir als einer von wenigen Juwelieren weltweit ein eigenes gemmologisches Zentrum eingerichtet.

In unserem Hamburger Stammhaus müssen Diamanten, die Wempe-Solitaire werden sollen, unsere erfahrenen Spezialisten in Sachen Reinheit, Farbe, Schliff und Brillanz überzeugen. Jeder Wempe Diamant ab 0,25 Karat wird mit einem individuellen Echtheitszertifikat versehen, das ihn von da an begleitet. Somit haben Sie die Gewissheit, dass jedes Schmuckstück, das unser Haus verlässt, von höchster Güte ist.
Wempe  Expertenwissen Diamanten
Wempe  Expertenwissen Diamanten

Fachwissen über Diamanten.

Das Wort Diamant stammt vom griechischen Begriff adamas ab und bedeutet „unbesiegbar“. Und unbesiegbar ist ein Diamant tatsächlich, denn er ist der härteste aller Edelsteine. Noch bevor ein Diamant gefasst wird, wird seine Qualität von Spezialisten unter die Lupe genommen. Denn auch wenn sie mit bloßem Auge identisch erscheinen, so sind zwei Diamanten doch niemals gleich. Und es bedarf eines jahrelang geschulten Auges, um eine exakte Beurteilung treffen zu können. Die vier wichtigsten Beurteilungskriterien sind die so genannten 4 C: Gewicht (Carat), Farbe (Colour), Reinheit (Clarity) und Schliffqualität (Cut).

Wichtig: Zwar gibt es weltweit Richtlinien zur Schätzung von Diamanten. Doch auch Standards sind immer Auslegungssache. Deshalb ist es uns sehr wichtig, nur strengste Maßstäbe anzulegen, die unseren hohen Ansprüchen genügen.

Im Folgenden stellen wir Ihnen die wichtigsten Kriterien bei der Auswahl eines Diamanten vor.

Das Kriterium: Carat. Die Gewichtseinheit.

Dieser Faktor bestimmt das Gewicht, nicht die Größe eines Diamanten. Hochkarätige Diamanten sind rar und deshalb wertvoll. Ein Karat entspricht 0,2 Gramm. Dies ist das genaue Gewicht eines einzelnen Samens des Johannisbrotbaums, dem so genannten Pirat. Da diese Samen immer gleich groß und schwer sind, dienten sie früher als Gegengewicht. Ein Karat ist in 100 Punkte unterteilt. Ein Edelstein von zum Beispiel 0,23 bis 0,28 Karat kann auch als 25-Punkt-Diamant oder Viertelkaräter bezeichnet werden.

Die Maßeinheit Karat dient von jeher als verlässliche Gewichtseinheit für Diamanten. Bei zwei Diamanten gleicher Qualität ist ein Zweikaräter weit mehr als doppelt so viel wert wie ein Einkaräter, denn je hochkarätiger der Stein, desto seltener und wertvoller ist er. Dennoch können sich zwei Diamanten mit dem gleichen Gewicht im Preis sehr unterscheiden, weil sie unterschiedliche Qualitäten haben. So kann ein kleinerer Diamant von hoher Reinheit wertvoller sein als ein größerer. Und zwei gleich große Diamanten von gleicher Reinheit können wiederum aufgrund einer unterschiedlichen Schliffqualität im Wert differieren.
Wempe  Expertenwissen Diamanten

Das Kriterium: Colour. Die Farbe.

Bei der Bewertung der Farbe eines Diamanten kommt es nicht auf die schönste Farbe an, sondern darauf, wie nah ein Diamant der Farblosigkeit kommt. Genau genommen ist es also nicht Farbe, sondern eben das Fehlen von Farbe, was einen hochwertigen Diamanten auszeichnet. Je farbloser ein Stein, desto seltener ist er und desto höher wird er von uns eingestuft. 

Übrigens: Nur Steine, die auf der Graduierungsskala von D bis Z mindestens Grad H erzielen, haben die Chance, unsere Diamantenkontrolle zu bestehen.

Ebenfalls selten und somit kostbar sind übrigens die sogenannten Fancies: Diamanten in kräftigen Farben wie Pink, Blau oder Gelb. Ein hochfeines Weiß ist äußerst selten und wird somit am höchsten eingestuft. Als absolut unbestechlicher Maßstab dient für jeden Diamanten ein Vergleichsstein.
Wempe Farbskala Diamanten
D: Hochfeines Weiß+, E: Hochfeines Weiß, F: Feines Weiß+, G: Feines Weiß, H: Weiß
Wempe Farbskala Diamanten
I-J: Leichtgetöntes Weiß, K-L: Getöntes Weiß
Wempe Farbskala Diamanten
M-Z: Getönt

Das Kriterium: Clarity. Die Reinheit.

Nahezu jeder Diamant hat von Natur aus Einschlüsse – Fingerabdrücke der Natur, die bei guten Qualitäten mit bloßem Auge nicht erkennbar sind, jedoch teilweise die Brillanz eines Diamanten beeinträchtigen können. Sind die Einschlüsse eines Diamanten mit ungeübtem Auge sichtbar, gilt er unter Gutachtern mit hohem Anspruch als nicht verwertbar. Sind selbst unter zehnfacher Vergrößerung keine Einschlüsse zu erkennen, gilt ein Diamant als lupenrein.

Übrigens: Natürlich gibt es auch hinsichtlich der Reinheit eines Steins verbindliche Graduierungstabellen. Da aber auch hier die Beurteilung den subjektiven Bemessungskriterien des Gutachters unterliegt, prüfen die Wempe-Gutachter jeden Stein sehr genau, um ein Höchstmaß an Präzision zu erreichen. Alle weißen Brillanten ab 0,50 Karat werden zusätzlich zum Wempe-Zertifikat von einer unabhängigen, international anerkannten Expertise begleitet.
Nur ein Diamant, der mindestens einen Reinheitsgrad von SI vorweisen kann, wird unseren strengen Qualitätsstandards gerecht.

Das Kriterium: Cut. Der Schliff.

Der Schliff ist das einzige Kriterium, das der Mensch selbst beeinflussen kann. Erst durch den perfekt proportionierten Schliff erhält ein Diamant sein unverwechselbares Leuchten und höchste Brillanz. Nur makellos geschliffene Facetten können das gesamte Licht, das in den Stein fällt, zurückgeben. Die Schliffart wird bestimmt durch die Form, in der der Rohdiamant gefunden wurde. So gibt es vielerlei Schleifmöglichkeiten, wie zum Beispiel den Prinzess-, Tropfen- oder Smaragdschliff. Und nur ein Diamant, der rund geschliffen ist und 57 Facetten hat, darf sich Brillant nennen.

Beim Schliff eines Rohdiamanten gehen bis zu 60 Prozent der ursprünglichen Materie verloren. Gleich zu Beginn seiner Arbeit steht ein Diamantenschleifer deshalb vor der wohl schwersten Entscheidung: Soll er den Stein so bearbeiten, dass er höchste Brillanz erreicht? Dann verliert der Stein an Karat. Soll er ihn so bearbeiten, dass er dabei das höchstmögliche Karatgewicht erzielt? Dann verliert er an Brillanz. Diese Entscheidung können nur erstklassige und erfahrenste Diamantenschleifer treffen.

Übrigens: Je perfekter ein Diamant geschliffen ist und je virtuoser er Licht bündelt, reflektiert, bricht und streut, desto wertvoller ist er. Deshalb ist der Schliff die Königsdisziplin unter den 4 C.

Ein Beispiel für einen Brillanten von einem Karat: Der optimale Durchmesser beträgt 6,4 bis 6,5 Millimeter.

Wempe  Expertenwissen Diamanten
1. gut, 2. zu spitz, 2. zu flach

Der Diamant und seine Fassung.

Eine hochwertige Fassung steht nie in Konkurrenz zu dem Diamanten. Sie unterstreicht dessen Vollkommenheit und hebt seine Besonderheiten hervor. Sie muss den Diamanten stets sicher halten, einen hohen Tragekomfort aufweisen und höchste Qualitätskriterien erfüllen. Krönung des exklusiven Diamanten im Wempe-Cut ist die eigens entwickelte Fassung Splendora BY KIM – eine Viererkrappe, deren Körbchen innen mit 16 kleinen Brillanten ausgefasst wird. Das erhöht die Brillanz des Mittelsteins und setzt den Solitaire perfekt in Szene.

 

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