Dress Watches – großer Auftritt, schlichtes Understatement

Sie sind geschmackvolle Begleiter, strahlen elegante Raffinesse aus und lassen sich mit jedem Anzug kombinieren. Klassische Dress Watches passen fast zu jedem Stil und sind deshalb besonders gefragt. Was Sie über die schlichten und gleichzeitig so vielseitigen Anzuguhren wissen sollten, erfahren Sie hier.

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Patek Philippe Calatrava 5227 – Automatikwerk mit bis zu 45 Stunden Gangreserve, 39-Millimeter-Roségoldgehäuse, wasserdicht bis 30 Meter

Das Erfolgsgeheimnis hinter den beliebten Dress Watches lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Zurückhaltendes Design in Kombination mit zeitloser Eleganz, die eine ganz besondere Raffinesse ausstrahlt. Gerade deshalb sind diese Zeitmesser ideale Begleiter für besondere Anlässe oder Geschäftstermine.

Markenübergreifend verfügen klassische Dress Watches, die übrigens auch Anzuguhren genannt werden, über einige charakteristische Merkmale. Sie bieten ein puristisches Drei-Zeiger-Modell für die Angaben von Stunden, Minuten und Sekunden. Besitzt eine Dress Watch zudem eine Datumsanzeige, wird sie oft auch als Geschäftsuhr bezeichnet, da sie im Berufsalltag eine Zusatzfunktion bietet.
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IWC Portofino Automatic – Manufakturkaliber 35110, Automatikwerk mit 42 Stunden Gangreserve, 40-Millimeter-Rotgoldgehäuse, wasserdicht bis ca. 30 Meter
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A. Lange & Söhne Saxonia Automatik – Manufakturkaliber L086.1, Automatikwerk mit ca. 72 Stunden Gangreserve, 38,5-Millimeter-Rotgoldgehäuse

Dress Watch, Smoking-Uhr oder Geschäfts-Uhr – der Unterschied liegt in den Details.

Häufig wird eine Dress Watch mit einer Smoking-Uhr oder Abend-Uhr verwechselt. Deren Design wirkt noch puristischer, da eine Smoking-Uhr entweder diskrete Indexe oder klassisch römische Ziffern und nur einen Stunden- und Minutenzeiger besitzt.

Der große Vorteil einer Dress Watch liegt in ihrer Schlichtheit. Sie lässt sich mit fast jedem Look kombinieren und gehört deshalb für stilbewusste Männer längst zur Grundausstattung. Traditioneller britischer Gentleman-Style, die typisch italienische Slim-Line, der Dandy-Look oder die Yuccis-Mode (Young Urban Creatives) – eine Dress Watch ist genauso vielseitig, wie der persönliche Kleidungsstil ihres Besitzers. Diese Vielseitigkeit setzt sich bis ins kleinste Detail fort: Ob Nadelstreifen, Glencheck, Karos oder Tweed, ob Baumwolle oder Kaschmir, Ein- oder Zweireiher, einfarbiger Stadt- oder Geschäftsanzug – so unterschiedlich wie Anzüge beschaffen sein können, so individuell präsentieren sich auch die Dress Watches.
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Links: Glashütte Original Senator Excellence, Rechts: Chopard L. U. C XPS 1860 Edition
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Rolex Cellini Time – Manufakturkaliber 3132, Automatik- werk mit ca. 48 Stunden Gangreserve, 39-Millimeter-Everose-Goldgehäuse, wasserdicht bis 50 Meter

Noch mehr Details zu Materialien, Designs und Armbändern haben wir hier für Sie zusammengestellt.

  1. Zifferblattdesign
    Das Motto lautet: Weniger ist mehr. Neben zeitgenössischem Design sind verschiedene Retro-Stile verbreitet, darunter Art Déco der 1920er- und 1930er-Jahre, die postmodernen 1950er-Jahre, die Swinging Sixties und die futuristisch technischen 1970er-Jahre. Zifferblätter mit Sonnenschliff oder reliefartigem Guilloche erlauben ein facettenreiches Licht- und Schattenspiel. Matte Zifferblätter reduzieren Lichtreflexionen, was die Ablesbarkeit erhöht, ebenso starke Hell-Dunkel-Kontraste. Stabindexe wirken zurückhaltend, arabische Ziffern vermitteln Modernität, römische Ziffern sind vornehm klassisch. Gebläute Zeiger harmonieren ideal zu blauen Anzügen.
  2. Gehäusegröße
    Damit die Uhr gut ablesbar ist, sollte sie eine Diagonale von mindestens 37 Millimetern besitzen. Gehäuse über 42 Millimeter können schnell auftragen. Auch die Stärke des Handgelenks ist relevant: die Proportionen wirken harmonisch, wenn das Gehäuse Zwei-Drittel vom Handgelenk einnimmt. Flache Modelle schmiegen sich besser an und erhöhen den Tragekomfort. Rechteckige Gehäuse lassen ein Handgelenk schmaler wirken.
  3. Edelmetalle
    Gold, vor allem Gelb- und Rotgold, sind die traditionellen Materialien der Dress Watch. Sie sind zudem ein kluges Investment, denn diese Edelmetalle besitzen die höchste Werthaltigkeit. Allerdings wirken Weißgold, Platin und Edelstahl noch zurückhaltender. Zudem hängt es vom Hautton des Trägers ab, welche Metallfarbe besser zu ihm passt.
  4. Armbänder
    Vor allem schwarze Krokodillederarmbänder sind Klassiker und am besten zu unterschiedlichen Outfits einsetzbar. Einfarbig braune Lederarmbänder, ob in sanftem Ocker oder im dunklen Kastanienbraun liegen im Trend. Dazu passen ein klassischer brauner Gürtel und braune Schuhe. Bei Dress Watches haben die Armbänder keine markante Stichnaht, denn diese passt besser zu Sportuhren.
  5. Kaliber
    Mechanische Uhrwerke besitzen eine höhere Wertstabilität als quartz-betriebene Werke. Sie zeugen von Manufakturkompetenz, Lebenskultur und bieten bei Geschäftstreffen Gesprächsstoff für einen auflockernden Small Talk. Modelle mit Handaufzugskaliber sind oft flacher als Uhren mit einem Automatikwerk. Um sich an der Mechanik und Handwerkskunst zu erfreuen, sollte die Uhr einen Sichtboden besitzen: Die Kaliberdekore sind das i-Tüpfelchen wie ein edler Anzugstoff. Einige Werke besitzen sogar einen Nadelstreifen, den Uhrenliebhaber auch Glashütter- oder Genfer Streifen nennen.
  6. Dresscode
    Unsere Empfehlung: Tragen Sie während des Uhrenkaufs ein Anzughemd. Prüfen Sie vor Ort, ob die Gehäusehöhe leicht unter Ihre Hemdmanschette gleitet und sie nicht staucht. Betrachten Sie sich mit der Uhr vor einem Ganzkörperspiegel, um zu sehen, wie das Modell und die Proportionen an Ihnen wirken.
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Links: Vacheron Constantin Traditionnelle, Rechts: Jaeger-LeCoultre Master Grande Ultra Thin Date
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Breguet classique 5177 – Kaliber 777Q , Automatikwerk mit bis zu 55 Stunden Gangreserve, 38-Millimeter-Roségoldgehäuse, wasserdicht bis 30 Meter

Erleben Sie die Vielseitigkeit und lassen Sie sich von unserer Auswahl feiner Dress Watches inspirieren.

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