Die Herkunft unserer Diamanten

Wir bekennen uns zu unserer Verantwortung in der Luxusbranche.

Wir sind den großen Marken der wichtigste Handels- und Innovationspartner. Die Welt der Juwelen und Uhren gestalten wir außerdem als Designer und Hersteller. Als Unternehmen handeln wir transparent und nachvollziehbar. Aus unserer Führungsposition leitet sich unser Anspruch ab: Wir wissen, dass die Preziosen, die wir fertigen und verkaufen, eine besondere Symbolkraft besitzen. Oftmals werden sie von einer Generation an die nächste weitergegeben. Unsere Kunden erwarten von uns, dass wir Sorge dafür tragen, dass ihr Wert echt und ungetrübt ist. Den Kampf gegen Konfliktdiamanten betrachten wir daher als unsere Verantwortung.

Konfliktdiamanten

Als Konfliktdiamanten bezeichnet man nach der Definition der Vereinten Nationen „Rohdiamanten […], mit denen Rebellenbewegungen ihre militärischen Aktivitäten finanzieren, so auch Versuche, rechtmäßige Regierungen zu untergraben oder zu stürzen.“ (Resolution 55/56; verabschiedet auf der 79. Plenarsitzung am 1. Dezember 2000) In den 1990er-Jahren wurde bekannt, dass die auf dem afrikanischen Kontinent geführten Bürgerkriege insbesondere durch diese illegal geschürften Diamanten finanziert wurden.

Der Kimberley-Prozess

Im Mai 2000 trafen im südafrikanischen Kimberley mehrere Diamanten produzierende und verarbeitende Länder zusammen, mit dem Ziel, den illegalen Diamantenhandel zu unterbinden und die Bürgerkriege zu beenden. Im Dezember desselben Jahres verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen eine Resolution zur Schaffung eines internationalen Zertifikationssystems für Rohdiamanten.

Am 5. November 2002 verabschiedeten 52 Regierungen weltweit diesen sogenannten „Kimberley-Prozess“. Bis heute verpflichteten sich 55 Regierungen in Zusammenarbeit mit Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und der Diamantenindustrie zur Einhaltung der im Kimberley-Prozess festgelegten Regeln: Rohdiamanten müssen in versiegelten Behältern transportiert werden, die anhand eines nummerierten und fälschungssicheren, von den Regierungsbehörden ausgestellten Herkunftszertifikats identifizierbar sind. Halten sich Länder nicht an diese Regeln, drohen ihnen Sanktionen und der Ausschluss vom Diamantenhandel. Seit Einführung des Kimberley-Prozesses konnte der Anteil der Konfliktdiamanten auf unter 1 Prozent reduziert werden, oder besser: Mehr als 99 Prozent aller Diamanten sind konfliktfrei.
WEMPE Ethik und Werte Diamanten

System der Garantien

Als Fortsetzung des Kimberley-Prozesses wirkt das „System der Garantien“ (System of Warranties, SOW). Es bezieht sich auf geschliffene Diamanten und verlangt von den Händlern eine Garantiebescheinigung, die jedes Mal weitergereicht wird, wenn der Diamant den Besitzer wechselt. Die Händler garantieren damit die Konfliktfreiheit der Diamanten.

Die Wempe Verantwortung

Wir versichern Ihnen, dass wir ausschließlich natürliche, konfliktfreie Diamanten verkaufen. Unsere langjährigen und vertrauenswürdigen Lieferanten gewährleisten uns, dass unsere Diamanten aus konfliktfreien Quellen kommen. Auf sämtlichen für die Diamanten ausgestellten Rechnungen wird diese Garantie bestätigt. Diamanten gehören zu den wichtigsten Bodenschätzen der Welt. Der legale Handel mit Diamanten leistet einen wesentlichen Beitrag zur ökonomischen Entwicklung vieler Länder. Die Maßnahmen des Kimberley-Prozesses sollen den legalen Diamantenhandel nicht erschweren und insbesondere kleinere Produzenten nicht über Gebühr belasten.

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