Schmucklexikon
WEMPE SCHMUCKLEXIKON SCHÖNES WISSEN.
Was unterscheidet den Brillanten vom Diamanten? Was bedeutet Santa Maria? In unserem Lexikon entdecken Sie Wissenswertes aus der Welt der Juwelen und der Goldschmiedekunst.
Die Zargenfassung ist wie ein Rahmen, der einen Stein umfasst und festhält. Dabei wird das Metall als dünner Streifen rund um einen Stein geführt. Der eng anliegende Rand wird schließlich leicht über den Stein gedrückt und hält ihn sicher an seiner Position.
Bei Juwelier Wempe begleitet ein Zertifikat, also eine schriftliche Bescheinigung, den Diamantschmuck (Solitaire ab 0,25 Carat, Pavé ab 0,50 Carat). Darin sind die wichtigsten Informationen zu dem Stück zusammengefasst. Das individuelle Echtheitszertifikat von Juwelier Wempe bezieht sich vor allem auf die Qualität der Steine, die anhand allgemeiner Kriterien (siehe auch „4 C“) dargestellt wird.
Der Zirkon ist ein Mineral voller Leuchtkraft und Feuer. Obwohl sein Name wahrscheinlich aus dem Persischen stammt und „goldfarben“ bedeutet, wird er in fast allen Farben gefunden. In seiner hohen Lichtbrechung reicht er fast an den Diamanten heran, allerdings ist er sehr spröde und daher gegen Druck und Stoß empfindlich. Varietäten des Zirkons sind der gelbe bis rotbraune Hyazinth, der strohgelbe bis fast farblose Jargon und der blaue Starlin, der meist durch Brennen anderer Zirkone entsteht. Der Zirkon wird unter anderem in Asien, Australien, Südamerika und Afrika gefunden. Mit dem ähnlich klingenden Zirkonia, einem synthetischen Stein, hat er nichts gemeinsam.
Der Zirkonia ist ein künstlich produzierter, synthetischer Stein, der als beste Diamant-Imitation gilt. Er ähnelt dem großen Vorbild in seinen physikalischen Eigenschaften und erzielt eine besonders gute optische Wirkung. Er wird auch Fianit bzw. Phianit oder KSZ (kubisch stabilisiertes Zirkoniumoxid) genannt. Er wird seit 1977 in allen Größen und Formen und sogar mit künstlichen Einschlüssen hergestellt. Zirkonia ist nicht zu verwechseln mit Zirkon, einem natürlich entstandenen Mineral.
Der Zitrin – oft auch Citrin geschrieben – ist ein ziemlich seltener Stein der Quarz-Gruppe. Er erscheint in den Farben Hell- bis Dunkelgelb und Goldbraun. Die meisten Zitrine, die heute angeboten werden, haben ihre Farbe durch Brennen von Amethyst oder Rauchquarz erhalten – ein Verfahren, das schon seit mehr als 200 Jahren üblich ist. Dabei werden die Steine auf 470 bis 560 Grad erhitzt und schlagen dann in die begehrten Gelbtöne über.
Die Zopfkette verdankt ihren Namen ihrem Aussehen: Sie wirkt wie ein sorgsam geflochtener Zopf. Die einzelnen Elemente greifen versetzt und sehr eng ineinander, um dieses symmetrische Bild zu erzeugen.
Das zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Japan entdeckte Verfahren zur Perlzucht wird bis heute angewandt: Ein Kern – meist eine aus Muschelschalen gedrechselte Kugel – wird zusammen mit Perlmutt produzierendem Muschelgewebe in eine Muschel eingesetzt. Die Muscheln werden wieder ins Wasser eingesetzt und regelmäßig gereinigt. Im Inneren der Muschel produziert das eingepflanzte Gewebe weiter Perlmutt und überzieht damit in mindestens 18 Monaten den Kern. Die so entstandenen Perlen nennt man Zuchtperlen oder Kulturperlen.
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